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Marsch zur Schließung aller Schlachthäuser am 11. Juni 2016

Marsch zur Schließung aller Schlachthäuser am 11. Juni 2016

Im Juni 2016 findet bereits zum dritten Mal der weltweite »Marsch zur Schließung aller Schlachthäuser« statt – dieses Jahr zum ersten Mal auch in München. Die Beteiligten fordern das Ende der unnötigen Gewalt gegen Tiere, die als „Nutztiere“ angesehen werden. Als Ort des letzten Gewaltakts stehen Schlachthäuser dabei für die gesamte Gewalt, die diesen Tieren in ihrem kurzen Leben angetan wird.


 Was 2012 in zwei Städten in Frankreich begann, ist 2016 ein weltweit in über zwanzig Städten stattfindendes Großereignis der wachsenden Tierrechtsbewegung. So ziehen auch in München am 11. Juni beim »Marsch zur Schließung aller Schlachthäuser« zahlreiche Menschen ab 14:30 vom Karlsplatz durch die Innenstadt. Die Route führt über den Maximiliansplatz die Prinzregentenstraße entlang, um den Friedensengel herum, über die Orleanstraße und den Rosenheimer Platz, vorbei am Gasteig und endet wieder am Karlsplatz. Um 14:00 findet eine Auftakt- und ab 16:30 Uhr eine Abschlusskundgebung auf dem Karlsplatz statt mit Redner/innen aus der Tierrechtsbewegung. Eine „Fleischschalen- Aktion“, dargestellt durch in Kunstblut verschmierte, in Plastikfolie eingewickelte und in Schalen liegende Aktivistinnen, soll Aufmerksamkeit auf das Thema der Veranstaltung lenken und einen realen Bezug dazu herstellen. Ein für das Vorführen von Videofilmen ausgelegtes Infomobil wird ebenfalls vor Ort sein. Für den Demozug ist zudem die Beteiligung einer Trommelgruppe geplant.

Die Tierrechtsorganisation Animal Rights Watch (ARIWA) und das PETA ZWEI Streetteam München veranstalten die Demonstration mit Unterstützung von Animals United und SOKO Tierschutz in München. Der Marsch wird am selben Tag auch in Bremen, Bielefeld und Kassel stattfinden und an den großen weltweiten Erfolg der letzten Jahre anknüpfen. Anna Gill, Sprecherin der ARIWA Ortsgruppe München, freut sich auf eine rege Beteiligung: „Wir rechnen mit mehreren hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die für die Schwächsten unter uns auf die Straße gehen.“ Wie in anderen Städten soll die Aktion nach der erstmaligen Durchführung künftig jedes Jahr stattfinden.

Allein in Deutschland werden jährlich über 800 Millionen Tiere für die Lebensmittelproduktion unter schlimmsten Bedingungen eingesperrt und gewaltsam getötet. Die Gewalt, die ihnen in ihrem kurzen Leben angetan wird, ist immens und durch keine Notwendigkeit zu rechtfertigen – sie kann daher nur als willkürlich bezeichnet werden. „Wir fordern den Ausstieg aus der Nutztierhaltung und damit das Ende der unnötigen Gewalt gegen Tiere, die im Schlachthaus ihren Höhepunkt erreicht“, so Sandra Franz, Pressesprecherin von ARIWA. Die einzige wirksame Alternative, um das flächendeckende Leid der Tiere zu beenden, sieht ARIWA in der Förderung pflanzlicher Alternativen und des bio-veganen Landbaus.

Wann & Wo?

12:00 Uhr: Beginn der Fleischschalen- Aktion
14:00 Uhr: Auftakt am Karlsplatz
14:30 Uhr: Demonstrationszug durch die Innenstadt
16:30 Uhr: Abschlusskundgebung mit Redebeiträgen am Karlsplatz

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie für Deutschland unter http://www.ariwa.org/aktivitaeten/aufklaerung/aktionenarchiv/1131-2016-04-04-15-40-39.html

 

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