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Aldi verzichtet auf Mikroplastik

ALDI Nord und ALDI SÜD kennzeichnen zukünftig ihre Produkte, die frei von Mikroplastik sind. Schon seit 2014 befreien ALDI Nord und ALDI SÜD ihre Kosmetik- und Pflegeprodukte sowie Wasch- und Reinigungsmittel schrittweise von den kleinen Plastikteilchen. Bereits jetzt enthalten rund 180 Produkte weder festes Mikroplastik noch flüssige synthetische Kunststoffe, die nicht biologisch abbaubar sind. Bis 2022 sollen diese auch in allen Kosmetikprodukten durch umweltfreundliche Alternativen ersetzt werden.

Als Mikroplastik werden Plastikpartikel bezeichnet, die fünf Millimeter und kleiner sind. In Pflegeartikeln dienen die festen Plastikteilchen unter anderem als Peeling. Forscher haben Mikroplastik im Wasser, auf Feldern und in der Luft nachgewiesen. Kosmetika und Waschmittel seien zwar nur für gut ein Prozent des Mikroplastiks verantwortlich*, das in unsere Umwelt gelangt, doch auch hier nimmt ALDI seine Verantwortung ernst. “Wo immer möglich, verzichten wir in unseren Produkten nicht nur auf festes Mikroplastik, sondern vermeiden auch den Einsatz von flüssigen synthetischen Kunststoffen, die nicht biologisch abbaubar sind”, so Kristina Bell, Group Buying Director bei ALDI SÜD, verantwortlich für Qualitätswesen & Corporate Responsibility.

Neue Kennzeichnung schafft Transparenz

“Mit der Kennzeichnung machen wir unser langjähriges Engagement in der Vermeidung von Mikroplastik transparent und geben unseren Kundinnen und Kunden eine zusätzliche Orientierung,” erklärt Rayk Mende, Geschäftsführer Corporate Responsibility & Quality Assurance bei ALDI Nord. Schon jetzt kommen alle Babypflegeprodukte, wie Pflegeöl, Wundschutzcreme oder Waschlotion, ganz ohne Kunststoff-Mikropartikel aus. Die Naturkosmetik für Babys und Kinder von ALDI Nord und ALDI SÜD ist zertifiziert und enthält grundsätzlich kein Mikroplastik. Zudem setzen die Discounter in den Rezepturen von rund 60 Prozent der Kosmetika Alternativen ein. Auch in Zukunft soll der Anteil an mikroplastikfreien Artikeln ausgeweitet werden. Dies ist überall dort möglich, wo die Produktleistung durch den Verzicht auf flüssige synthetische Kunststoffe nicht beeinträchtigt wird.

Im Rahmen ihrer Verpackungsmission setzen sich die Discounter dafür ein, dass weniger Plastik in Gewässer und die Umwelt gelangt. Durch den Zerfall und die Verwitterung von Kunststoffabfall entsteht sogenanntes sekundäres Mikroplastik. Auch deswegen reduzieren ALDI Nord und ALDI SÜD das Verpackungsmaterial ihrer Eigenmarken bis 2025 um 30 Prozent. Weitere Informationen zu konkreten Zielen und Maßnahmen, um Verpackungsabfall zu vermeiden, finden Sie unter: verpackungsmission.aldi.de. Die ALDI Wasserschutzpolitik finden Sie unter den folgenden Links: ALDI SÜD Wasserschutzpolitik/ALDI Nord Wasserschutzpolitik

*Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, 2018

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