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Nachhaltiger Katzenschutz in Schleswig-Holstein

von Redaktion

Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landesverband Schleswig-Holstein unterst├╝tzen auch die zweite Runde der organisierten schleswig-holsteinischen Katzenkastrationen in diesem Jahr. Ab dem 17. Oktober k├Ânnen Stra├čenkatzen in teilnehmenden Kommunen wieder kostenlos kastriert werden. Sofern die Mittel nicht fr├╝her aufgebraucht l├Ąuft die Aktion bis zum 13. November.

ÔÇ×Schleswig-Holstein und die beteiligten Kommunen haben im Kampf gegen das Leid der Stra├čenkatzen eine Vorreiterrolle eingenommen. Die langj├Ąhrige Zusammenarbeit ist ein erfolgreiches Beispiel f├╝r nachhaltigen KatzenschutzÔÇť, sagt Ellen Kloth, Vorsitzende des Landesverbands Schleswig-Holstein des Deutschen Tierschutzbundes. Thomas Schr├Âder, Pr├Ąsident des Deutschen Tierschutzbundes, erg├Ąnzt: ÔÇ×Die Kastration ist die einzige M├Âglichkeit, den Teufelskreis der unkontrollierten Vermehrung frei lebender Stra├čenkatzen zu durchbrechen. Das Projekt in Schleswig-Holstein ist daf├╝r beispielhaft.ÔÇť

├ťber 18.000 kastrierte Katzen seit Projektstart

Seit dem Projektstart in 2014 haben die Tiersch├╝tzer gemeinsam mit Land und Kommunen bereits neun Aktionen in Schleswig-Holstein durchgef├╝hrt. Bei der letzten Aktion im Februar und M├Ąrz 2020 konnten1.429 Katzen, davon 801 weibliche und 628 m├Ąnnliche, kastriert werden. Insgesamt liegt die Zahl der seit Projektstart kastrierten Tiere bei ├╝ber 18.000, davon etwa 60 Prozent weibliche Tiere und 40 Prozent Kater. F├╝r alle Kastrationsaktionen stellten die Landesregierung, kommunale Verb├Ąnde, die Tier├Ąrzteschaft, Tierschutzverb├Ąnde und private Spender insgesamt rund 1,7 Millionen Euro bereit. Der Deutsche Tierschutzbund hat sich f├╝r beide Aktionen in 2020 mit insgesamt 10.000 Euro, sein Landesverband Schleswig-Holstein au├čerdem mit 10.000 Euro beteiligt.

Damit Tierfreunde und Katzensch├╝tzer eine Katze in den teilnehmenden Gemeinden kostenfrei kastrieren lassen k├Ânnen, m├╝ssen sie schriftlich versichern, dass es sich um ein frei lebendes, und nicht um ein in einem Privathaushalt lebendes Tier handelt. Nach der Kastration werden die Tiere gekennzeichnet und bei FINDEFIX, dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes, registriert. Anschlie├čend m├╝ssen die Tiere dort wieder ausgesetzt werden, wo sie eingefangen wurden. Mehr Infos zur Aktion finden sich auf der Website der Landesregierung (www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/T/tierschutz/katzen.html). Die Liste der teilnehmenden Gemeinden findet man auf der Website der Tier├Ąrztekammer (www.tieraerztekammer-schleswig-holstein.de/aktuelles/katzenkastration.html).

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