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Der Hund – dein Freund und Helfer

ARAG Experten mit interessanten Informationen zum beliebten Vierbeiner

von Redaktion

24.08.2023

Er gilt als bester Freund und treuer GefĂ€hrte: Der Hund ist nicht ohne Grund neben der Katze seit Jahren das beliebteste Haustier Deutschlands. Mehr als 10 Millionen Hunde leben in deutschen Haushalten. Dort sind sie Teil der Familie und spielen eine wichtige Rolle. Doch darĂŒber geht es sogar oft hinaus. Zum Internationalen Tag des Hundes am 26. August haben die ARAG Experten einige interessante Fakten.

Gesund und zufrieden dank des Vierbeiners
NatĂŒrlich gibt es Menschen, fĂŒr die ein Tier im Haus nicht in Frage kommt. Ein Hund bellt, haart, macht Dreck und muss auch bei Wind und Wetter vor die TĂŒr. Gerade Letzteres gehört jedoch vielmehr zum Pro bei der Entscheidungsfindung, denn damit sorgt der Vierbeiner fĂŒr Bewegung und Frischluftzufuhr seiner Besitzer. Und dies ist nur einer der positiven Aspekte: Laut einer Studie der UniversitĂ€t Göttingen, die sich unter anderem mit den Auswirkungen eines Hundes auf die Halter beschĂ€ftigt, beurteilen 68 Prozent ihren gesundheitlichen Zustand als verbessert, seit das Tier in der Familie ist. Neben der körperlichen BetĂ€tigung geht es dabei auch um die sozialen Kontakte, die durch den Hund gestiegen sind und die einen guten Einfluss auf den psychischen Zustand und die allgemeine Gesundheit haben, erlĂ€utern ARAG Experten. Auf die Frage nach der Lebenszufriedenheit gaben sogar 88 Prozent der Hundebesitzer an, dass diese durch das Tier gestiegen sei.

Kein Teil des Existenzminimums
Ein BĂŒrgergeld-EmpfĂ€nger zog vor Gericht, um die KostenĂŒbernahme seines Vierbeiners durchzusetzen – wisse er doch, dass dieser ihn vor Isolation und fehlender Struktur bewahre. FĂŒr die Richter des Landessozialgerichts Baden-WĂŒrttemberg schwer nachvollziehbar. Denn ihrem Urteil nach zĂ€hlt ein Hund nicht zum Existenzminimum, das die Höhe der Sozialleistung regelt und durch das Grundgesetz geschĂŒtzt ist. Als Argument fĂŒr einen Mehrbedarf dient er somit nicht (Az.: L 9 AS 2274/22).

Profi und wertvoller Mitarbeiter
In vielen Unternehmen ist ein Hund als BĂŒrohund gern gesehen und senkt nachweislich den Stress. Aber der Vierbeiner macht nicht nur dort einen guten Job. Seelentröster fĂŒr den einen oder anderen Single, Fitnesstrainer fĂŒr Sportmuffel oder SpielgefĂ€hrte fĂŒrs Einzelkind sind seine leichtesten Rollen. LĂ€ngst hat der Hund richtige Berufe ĂŒbernommen und ist ein wichtiger Kollege fĂŒr die Polizei, den Zoll, fĂŒr Drogenfahnder, Sicherheitsdienste, die Bergrettung oder Rettungsschwimmer. Als Therapie- oder Assistenzhund ist er ein wichtiger Begleiter fĂŒr Menschen mit Erblindung, Diabetes, Epilepsie, MigrĂ€ne oder posttraumatischer Belastungsstörung. Und auch im Ehrenamt macht er sich gut, zum Beispiel als Stimmungsaufheller im Seniorenheim oder in Schulen. WĂ€hrend diese EinsĂ€tze nur durch private Organisationen ermöglicht werden, wird die Anschaffung eines offiziellen und ausgebildeten Assistenzhundes unter bestimmten UmstĂ€nden sogar von der Krankenkasse mitfinanziert, wissen ARAG Experten. Ein gesetzlicher Anspruch besteht aktuell zwar nur beim BlindenfĂŒhrhund, dennoch lohnt sich der Antrag auch bei anderen entsprechenden Erkrankungen, denn der Mehrwert ist immens.

Kumpel oder Kollege – das Finanzamt unterscheidet
Ist die Anschaffung eines solchen Hundes Ă€rztlich verordnet, können die Kosten laut Lohnsteuerhilfeverein steuerlich abgesetzt werden, darunter auch der Kauf und die Ausbildung des Tieres sowie seine Arztkosten. Auch beim Diensthund gilt diese Regelung: SĂ€mtliche Unterhaltskosten wie Futter, Geschirr, Leine und Zubehör fallen unter Werbungskosten. Die ARAG Experten weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass unter UmstĂ€nden Rechnungen und Quittungen vom Finanzamt eingefordert werden, eine pauschale Angabe reicht nicht aus. FĂŒr alle Hundehalter, auch die privaten, gilt: Die Hundehalterhaftplichtversicherung ist als Sonderausgabe absetzbar, solange der Freibetrag von 1.900 Euro noch nicht ĂŒberschritten ist. Und auch der Einsatz des Gassi-Gehers kann teilweise ĂŒber die SteuererklĂ€rung wieder hereingeholt werden. Er gilt als haushaltsnahe Dienstleistung, solange er den Hund tatsĂ€chlich zu Hause abholt und dorthin zurĂŒckbringt.

Groß oder klein, gemĂŒtlich oder aktiv?
Bleibt die Frage nach der Rasse. ARAG Experten empfehlen, sich vorab grĂŒndlich Gedanken darĂŒber zu machen, welcher Hund am besten zu den LebensumstĂ€nden und den eigenen BedĂŒrfnissen passt. Man kann Hunde sogar adoptieren. Wer eher Couch-Potato ist, sollte sich nicht fĂŒr eine Rasse entscheiden, die viel Bewegung braucht. Auch der Familienstand spielt eine Rolle – ein Single kann andere Hunde halten als ein Haushalt mit Kindern. Laut einer Umfrage der Tierschutzorganisation Tasso sind unter den beliebtesten Arten alle GrĂ¶ĂŸen und Persönlichkeiten vertreten, vom Chihuahua ĂŒber den Jack Russell Terrier und den Australian Shepherd bis hin zum SchĂ€ferhund. Weit vorne rangiert seit langem der Labrador, unangefochten auf Platz 1 ist aber erfreulicherweise einfach der Mischling.

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