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Mobiler denn je – eine gewagte Prognose

gläsernen Menschen

von Redaktion
Mobiler denn je – eine gewagte Prognose
Die Mobilität – noch vor wenigen Jahren wurde sie ausschließlich mit dem eigenen Auto und der damit verbundenen Freiheit in Einklang gebracht. Heute handelt es sich bei der Mobilität um einen nur schwer zu fassenden Begriff. Was ist mobil und wie mobil muss man heute als Einzelner sein, um sich noch überhaupt so bezeichnen zu dürfen?
Es gibt wahrlich ein Wettrennen darum, den Mobilitätsbegriff schneller denn je zu erweitern. Das birgt natürlich Gefahren, denn durch die Mobilität und das Schaffen neuer virtueller Welten entstehen nicht selten Räume, die den Anschein haben, als wären sie rechtsfrei. Das Abdriften in eine Parallelwelt wird schon seit Jahrzehnten diskutiert. Der Wunsch, selbst immer besser vernetzt zu werden ist trügerisch, denn natürlich erleichtert und beschleunigt es zahlreiche Dinge. Zugleich trägt es aber dazu bei, dass es zum Entstehen des gläsernen Menschen kommt. Was sich hinter scheinbar personalisierter Werbung verbirgt, das ist nicht selten bloß ein Datenklau, der schlimme Konsequenzen hat.
Das Einstiegstor in die neuen digitalen Welten ist das eigene Smartphone. Als das, geschichtlich betrachtet, junge Gerät zum ersten Mal das Licht der Welt erblickte, glaubte niemand daran, wie schnell es die Welt im Flug nehmen würde. Heute steht es außer Frage, ob man ein Smartphone besitzt oder nicht. Gewisse Technik ist mittlerweile die Grundvoraussetzung. Wer sich davon abwendet, der kann nicht mehr Teil der Mitte der Gesellschaft sein. Das klingt drastisch und doch ist es die Wahrheit.
Die Überhand behalten – Mobilität gewusst nutzen
Die Reize der neuen Mobilität sind verlockend, dennoch bedeuten sie nicht, dass man sich auf alles, das sich einem präsentiert, unmittelbar stürzen muss. Dezent und dosiert soll man sich ins Virtuelle begeben, dann bleibt der Fokus auch weiterhin auf den wirklich wichtigen Dingen im Leben.
Ein Beispiel, wie sich die richtige Verwendung gestalten kann, ist Bitcoin Up bei Kryptoszene. Die Kryptowährungen sind generell so ein Beispiel, bei dem es sich lohnt, sich genauer auf die neuen Faktoren der Mobilität zu fokussieren. Geld, unterschiedlichen Währungen im realen Leben, stehen der Mobilität deutlich entgegen. In Europa ist das nicht mehr sonderlich spürbar, da die meisten Länder als Teil der Währungsunion den Euro führen. Dennoch stellen unterschiedliche Währungen nach wie vor ein Hindernis im weltweiten Handel dar. Mit einer gemeinsamen, virtuellen Währung, die durch die Blockchain abgesichert wird, könnte sich die Sache wesentlich einfacher gestalten.
Das bedeutet wiederum natürlich, dass das nächste neue Smartphone noch mehr Einfluss auf das eigene Leben haben wird. Schon jetzt nutzen es viele, um damit zu bezahlen. Bald wird es die Krankheitsdaten speichern und aller Wahrscheinlichkeit nach mit Sensoren ausgestattet sein, mit denen sich die eigene Gesundheit mit wenigen Handgriffen analysieren lässt. Die Mobilität bedeutet damit kurioserweise, dass sich das meiste von zu Hause aus erledigen lässt. Das kann schnell langweilig werden, sodass es nur noch die Flucht in die virtuellen Welten bleibt. Das ist erstaunlich und wiederum so kurios, weil es zeigt, wie ich die Spirale Element für Element fortbewegt und jeden und alles mit sich reißt. Dennoch kann mit der Mobilität auch der Profit kommen. Dazu muss man nur wissen, auf welcher Seite es sich zu stehen lohnt und wie die Technik nicht als Hindernis, sondern als Startrampe genutzt werden kann.

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